Sommerer & Mignonneau

Written by Stefanie.
Life writer, 2006. Pic: Sommerer & Mignonneau
Eau de Jardin, 2004. Pic: Sommerer & Mignonneau

Eau de Jardin, 2004. Pic: Sommerer & Mignonneau

Sommerer und Mignonneau simulieren, basierend auf Algorithmen, lebensähnliche Systeme, die sich nach den Regeln der Evolutionstheorie verhalten und, neu zusammengeführt, auch Mutationen und ungewöhnliche Neukombinationen entwickeln. Ihre Arbeiten positionieren sich zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie und sehen den Code als essenzielles Gestaltungselement und als Metapher des genetischen Codes.[1] In ihren offenen, komplexen interaktiven Installationen veranlasst jede Interaktion eine nicht determinierte Aktion oder Reaktion, die sich wieder auf das Verhalten des Systems und des Interakteurs auswirkt. Es finden sich Prinzipien der Selbstorganisation, Adaption und Evolution als treibende Kräfte in dem System wieder.[2] Sommerer & Mignonneau konfrontieren mit ihren künstlichen Modellwelten reale und virtuelle Systeme und fordern damit eine Wechselwirkung und Kooperation beider Modelle.[3] Sie geben lediglich ein Regelwerk vor und übertragen den Großteil des schöpferischen Prozesses auf die Interaktion der Rezipienten.

-A-Volve (Interaktives Echtzeit Environment, 1994)
-Eu de Jardin (Interaktive Computerinstallation, 2004)
-Life Writer (Interaktives Computerinterface,  2006)



Footnotes    
  1. Vgl. Sakane, I.: 2009, S. 30. back
  2. Vgl. Dinkla, S.: 1997, S. 221. & aus: www. back
  3. Vgl. aus: www. back