Jeffrey Shaw

Written by Stefanie.
Legible City, Pic: ZKM

Legible City, Pic: ZKM

Shaw schuf in den 60er Jahren partizipative Environments, die mit der Technologieentwicklung zu dynamischen Raummodellen im Format von 3D- Datenlandschaften heranwuchsen. Seinen Fokus setzt er auf die Erforschung von  Schnittstellen zwischen virtuellem Raum und realer Erfahrung, welche der Rezipient als Akteur durch neue Formate des Interface aktiv erleben kann. Losgelöst von klassischen Interfaces wie der Maus und der Tastatur transformiert Shaw intuitive Körperbewegungen des Betrachters in diese Datenwelten und inszeniert neue Erlebnisräume, die ein intensiviertes Immersionserlebnis erlauben. Die körperliche Erfahrung in seinen früheren partizipativen Environments weicht einem intellektuellen Prozess seiner vorwiegend technisch vermittelten neueren Werke. Bei Shaw ist Interaktion vorwiegend ein Navigationsakt durch Bild, Text, Zeichen und Sprachmaterial. Seine Werke zeichnen sich durch ein minimales Regelsystem und inhaltliche Offenheit aus.[1]

-The Narrative Landscape (Interaktives Environment, 1985)
-The Legible City (VR, Interaktive Installation, 1988)
-The Virtual Museum (Interaktives Environment, 1991)
[2]

 


Footnotes    
  1. Vgl. Dinkla, S.: 1997, S. 145f. back
  2.  Auch zu erwähnen: EVE als erweiterte Version von The Virtual Museum (1993) Kuppelprojektion back