Grahame Weinbren

Written by Stefanie.
Sonata Installation view, Pic: Grahame Weinbren

Frames, Pic: Grahame Weinbren

Der als Regisseur und Redakteur tätige Medienkünstler integriert seit den frühen 80er Jahren in seine Filmarbeiten Interaktivität auf verschiedenen Ebenen. Für Weinbren ermöglichen neue interaktive Techniken die Entwicklung innovativer Erzählformen in neuen Medien. In seinen frühen Werken tauchen diverse Zuschauerbeteiligungsformate auf, die für Interaktivität stehen. Darauf folgend entwickelt er neue Interaktionsweisen, die in unkonventionellen Erzähltechniken resultieren. Das Thema der „Simultanität disparater Ereignisse[1] und das Charakteristikum der Fragmentierung durchzieht seine interaktiven Filmwerke. Die netzartige Verknüpfung verschiedener Fragmente bildet eine räumliche Struktur, die Parallelen zur Programmstruktur des Computers erkennen lässt. Weinbren verzichtet auf direkte Handlungsanweisungen, er versucht stattdessen mit suggestiver Interfacegestaltung den Nutzer zum Interagieren zu animieren.[2]

-The Earl King (nteraktives Kinso, 1984)
-Sonata
(Interaktive Videoinstallation, 1991)
-Frames (Interaktive Projektion mit Infrarotsensoren, 1999)



Footnotes    
  1. Dinkla, S.: 1997, S. 199. back
  2. Vgl. Dinkla, S.: 1997, S. 202f. back